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Medienregion Berlin-Brandenburg

Die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg ist ein lebendiger, vielfältiger und inspirierender Medienstandort - ein Magnet, der kreative Köpfe aus dem In- und Ausland anzieht. Die Medienwirtschaft stellt mit ihren vielfältigen Facetten eine der wichtigsten Wachstumssäulen innerhalb der Kultur- bzw. Kreativwirtschaft von Berlin und Brandenburg dar. Rund um Film und Fernsehen, Games, Print, Mobile Entertainment, IT und Telekommunikation, Kunst, Design und Architektur sind in ca. 15.000 Unternehmen rund 150.000 Menschen in der Region beschäftigt.

Der Filmstandort Berlin-Brandenburg knüpft an die erfolgreiche Tradition von UFA und DEFA an. Potsdam-Babelsberg und Berlin-Adlershof sind heute wie damals zentrale Anlaufpunkte für Film -und Fernsehproduktionen. Die Hauptstadtregion gehört heute wieder zu den größten und begehrtesten Filmregionen Europas. Dies bestätigen die vielen nationalen und internationalen Auszeichnungen für Produktionen wie beispielsweise „Lola rennt“, „Good bye Lenin“, die Oscargewinner „Der Pianist“ und „Das Leben der Anderen“, „Die Fälscher“ oder auch „Die Welle“. Mehr als 300 Filme werden jährlich in der Region produziert!

Der Standort gewinnt immer mehr an Attraktivität auch für die digitale Medienbranche. Alljährlich treffen sich Animationsproduzenten aus ganz Europa in der Medienstadt bei Cartoon Movie, der einzigen europäischen Finanzierungsmesse und dem wichtigsten Treffpunkt des Animationsfilms in Europa. Erfolgreiche Filme wie „Der kleine Eisbär“, „Lauras Stern“ oder „Die drei Räuber“ entstanden in der Region. Aber auch Gamesentwickler haben das Potenzial der Hauptstadtregion entdeckt. Berlin-Brandenburg verfügt aktuell über das dichteste und differenzierteste Gamescluster Deutschlands. Führende Unternehmen wie morgen studios, Yager, Radon Labs, Exozet und Ascaron und die Games Academy – die einzige auf Games spezialisierte Ausbildungsstätte in Deutschland – prägen das Bild.

Exzellente Bedingungen stehen in Berlin und Brandenburg für den kreativen Nachwuchs zur Verfügung. Die Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad-Wolf“(Externer Link) in Potsdam als größte und älteste Medienhochschule Deutschlands, die Deutsche Film- und Fernsehakademie oder die Universität der Künste in Berlin bieten zusammen mit weiteren Hochschulen und Instituten 50 medien- und kommunikationswissenschaftliche Studiengänge und damit hervorragende Möglichkeiten zur Qualifizierung und Ausbildung für über 22.000 Studierende an.

Gemeinsame Einrichtungen der beiden Länder sind beispielsweise der Rundfunk Berlin-Brandenburg(Externer Link) - die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt mit Radio- und Fernsehsendern, die Medienanstalt Berlin-Brandenburg(Externer Link), die die Zulassung und die Aufsicht über die privaten Rundfunkanbieter regelt und die Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH(Externer Link), ein gemeinsames Unternehmen zur Filmförderung und Standortentwicklung der Hauptstadtregion im Bereich der Film- und Medienwirtschaft.

Die institutionelle Zusammenarbeit der beiden Länder wird ergänzt durch eine gute Vernetzung der Unternehmen der Medien/IKT Branche. Das Netzwerk „media.net berlinbrandenburg e.V.(Externer Link)“ vereinigt alle wichtigen Medien- und IKT Unternehmen in Berlin-Brandenburg.

Die Region Berlin–Brandenburg profitiert als Medienstandort von einer hochprofessionellen Dienstleisterstruktur, der technischen Infrastruktur, dem hohen Potenzial an qualifizierten, kreativen Mitarbeitern und den günstigen Wohn- und Gewerbemieten. Ein attraktiver Standort für namhafte Unternehmen wie Universal Music, den Musiksender MTV oder das größte Fernsehproduktionsunternehmen Europas, die UFA Film & TV Produktion, die sich mit vielen Tochterfirmen in Potsdam-Babelsberg angesiedelt hat, ebenso wie für viele spezialisierte mittelständische Firmen.

Messen wie die Internationale Funkausstellung(Externer Link) und Preisverleihungen wie die Goldene Kamera oder die Internationalen Filmfestspiele - Berlinale, garantieren nationale und internationale Aufmerksamkeit für die Medienregion Berlin-Brandenburg. Besonders am Herzen liegt der Region auch die Verständigung und Förderung von Kooperationen zwischen ost- und westeuropäischen Künstlern, Medienunternehmen oder Produktionsfirmen. Dies zeigt beispielsweise das Festival des osteuropäischen Films in Cottbus.

Weiterführende Links / Informationen / gemeinsame Aktivitäten:

  

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Fax: (030) 9026-2285
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