Mit dem BBI erhält die Region die einzigartige Chance, wieder zu einer wichtigen Drehscheibe des Flugverkehrs zu werden. Der BBI wird das bestehende Berliner Flughafen-System mit den drei Airports Schönefeld, Tegel und Tempelhof ablösen, das mittel- und langfristig nicht in der Lage ist, den Flugverkehr von und nach Berlin abzuwickeln. Zunächst wurde der City-Airport Tempelhof am 31. Oktober 2008 geschlossen, spätestens ein halbes Jahr nach der Eröffnung des BBI wird dann auch Tegel aufgegeben, der derzeit verkehrsreichste Berliner Flughafen.
Der Bau des BBI ist eingebettet in eine ganze Reihe von Infrastrukturprojekten, mit denen der Berliner Südosten besser an die City angebunden wird. Der BBI erhält einen eigenen Autobahnanschluss und einen Bahnhof direkt unter dem Terminal. Straßen- und Schienenwege ins Berliner Zentrum, nach Cottbus und Dresden, zur polnischen Grenze und in Richtung Potsdam/Magdeburg werden ausgebaut. Der Airportshuttle wird für die Fahrt vom Flughafen zum Berliner Hauptbahnhof im Parlaments- und Regierungsviertel lediglich 20 Minuten benötigen. ICE-, IC-, S- und Regionalbahnverbindungen ergänzen das Angebot.
Der BBI sichert so auf absehbare Zeit die in Berlin und Brandenburg dringend benötigten Kapazitäten in der Wachstumsbranche Luftfahrt. 22 Millionen Passagiere beträgt die Startkapazität. Modular kann die Kapazität des Flughafens BBI weiter gesteigert werden. Die Bündelung des Verkehrs auf einem einzigen Flughafen mit zwei Start- und Landebahnen schafft zudem die Voraussetzung, mehr Transitpassagiere als bisher anzuziehen und so zusätzliche Wertschöpfung für die Region zu generieren.



